Deutsche Bank legt Bonus-Streit bei
Schlussakt der Finanzkrise

PremiumZehn ehemalige und ein amtierender Vorstand der Deutschen Bank verzichten nach jahrelangem Streit auf mehr als 38 Millionen Euro an Boni. Damit wird ein langwieriges Kapitel in der Bankgeschichte beendet.

FrankfurtEin Hang zu freiwilligem Verzicht zählt nicht zu den Eigenschaften, die Investmentbankern im Allgemeinen zugeschrieben werden. Umso erstaunlicher ist der Schritt, auf den sich die Deutsche Bank mit all jenen früheren Vorständen geeinigt hat, die in den Skandaljahren vor und nach der Finanzkrise Führungsverantwortung trugen. Die elf Manager, von denen einer noch immer für die Bank arbeitet, verzichten auf Boni im Umfang von insgesamt 38,4 Millionen Euro, die ihnen juristisch wohl zugestanden hätten. Die Deutsche Bank hatte seit 2015 variable Vergütungen in Höhe von knapp 70 Millionen Euro zurückgehalten, die an die elf Manager hätten ausgezahlt werden müssen. Davon...

 
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