Deutsche Bank
Manager zu Unrecht wegen „Mann-Sein” gefeuert

Weil er Kolleginnen zum „flotten Dreier” eingeladen haben soll, wurde ein Mitarbeiter der Deutschen Bank in London gefeuert. Zu Unrecht, entschied nun das Londoner Arbeitsgericht. Es wirft der Bank Nachlässigkeit vor.

Die Vorwürfe hatten es in sich: Er habe sie zu einem „flotten Dreier eingeladen“, ihren Busen kommentiert und „offen im Büro über Pornofilme gesprochen“, gaben Londoner Mitarbeiterinnen der Deutschen Bank über einen Vorgesetzten zu Protokoll.
Das Geldhaus feuerte den Manager, der seinem Ex-Arbeitgeber wiederum Diskriminierung vorwarf und vor ein Londoner Arbeitsgericht zog. Er habe seinen Job nur verloren, weil er ein Mann sei, argumentierte der 44-jährige ehemalige Banker, der im Risikomanagement des Instituts gearbeitet hat. Richter gaben ihm bereits vor einigen Monaten Recht. Doch das Urteil ist jetzt erst bekannt geworden.

Es liest sich wie eine ziemliche Ohrfeige für die...

 
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