Premium Deutsche Bank Späte Einsicht

Deutsche-Bank-Chef Cryan hat viel Zeit verstreichen lassen, um das Geldhaus neu aufzustellen. Dass nun doch frisches Kapital her muss, zeigt den Ernst der Lage. Die Aktionäre müssen weiter geduldig sein. Ein Kommentar.
Der Bankchef ist davon abgerückt, das Geldhaus ohne frisches Kapital zu stabilisieren – keine vertrauensbildende Maßnahme. Quelle: Reuters
Deutsche Bank CEO John Cryan

Der Bankchef ist davon abgerückt, das Geldhaus ohne frisches Kapital zu stabilisieren – keine vertrauensbildende Maßnahme.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfDie Deutsche Bank sucht den Befreiungsschlag. Mit einer neuen Struktur und einer Kapitalerhöhung will Bankchef John Cryan das angeschlagene Geldhaus stabilisieren. Endlich, werden viele Anleger sagen. Denn nach der Amtsübernahme vor mehr als eineinhalb Jahren hat Cryan lediglich die bereits von seinen Vorgängern entwickelte Strategie umgesetzt. Eigene Akzente gab es kaum. Zwar ist es unter seiner Führung gelungen, eine Einigung bei großen Rechtsstreitigkeiten – wie dem Verfahren um dubiose Hypothekengeschäfte in den USA – zu erzielen. Doch eine überzeugende Antwort auf das Geschäftsmodell der Zukunft ist Cryan schuldig geblieben.

 

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