Deutsche Bank
„Zehn-Milliarden-Gewinn bleibt keine Eintagsfliege“

Die Deutsche Bank hat mit dem für dieses Jahr angepeilten operativen Gewinn von zehn Milliarden Euro noch nicht genug. Der satte Gewinn wird keine Eintagsfliege bleiben, ist Finanzvorstand Stefan Krause überzeugt.
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Frankfurt„Wir haben das so gebaut, dass das keine Eintagsfliege bleibt“, kommentierte Finanzvorstand Stefan Krause am Dienstag am Rande einer Konferenz in Frankfurt den angestrebten Gewinn von zehn Milliarden Euro. In den nächsten zwei bis drei Jahren sei ein Gewinn vor Steuern in den operativen Sparten - also ohne Sondereffekte - von elf bis zwölf Milliarden Euro realistisch. Krause verwies darauf, dass die Bank Synergien aus der Postbank-Übernahme und dem Umbau der Infrastruktur noch vor sich habe.

Die Aktie der Deutschen Bank hatte am Dienstag zeitweise gegen den Markttrend zugelegt, weil sich Vorstandschef Josef Ackermann auf einem Abendessen mit Analysten nach Angaben von Teilnehmern zuversichtlich gezeigt hatte. DZ-Bank-Analyst Matthias Dürr schrieb in einer Kurzstudie, die optimistischen Aussagen ließen mittelfristig Raum für höhere Gewinnschätzungen. Er habe bisher für die Bank für 2013 einen Vorsteuergewinn von 11,1 Milliarden Euro erwartet. Das Papier schloss aber mit 41,70 Euro leicht im Minus.

Ackermann hatte bereits auf der Bilanz-Pressekonferenz im Februar gesagt, dass die zehn Milliarden Euro kein einmaliges Ziel seien: „Das entspricht dem 'new normal' in der Bankenbranche. Wir werden 2012 und 2013 noch ambitioniertere Ziele haben.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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