Deutsche Börse
Ein brisanter Deal

PremiumDie Deutsche Börse hofft, das Verfahren gegen Vorstandschef Kengeter wegen Insiderhandels aus der Welt zu schaffen. Zugleich könnte der Konzern für eine womöglich zu späte Ad-hoc-Meldung zahlen.

Frankfurt, München, DüsseldorfAls Carsten Kengeter vergangene Woche über die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sprach, klang er ziemlich optimistisch. Die Frankfurter Ermittler werfen dem Vorstandschef der Deutschen Börse Insiderhandel vor, denn er hatte sich vor Bekanntwerden der Fusionspläne mit der Londoner Börse mit Aktien des eigenen Konzerns eingedeckt. „Ich bin sicher, dass sich die Vorwürfe nach eingehender Prüfung als unbegründet erweisen werden“, sagte der Börsenchef.

Offenbar gibt es für den Optimismus konkrete Gründe. Nach Handelsblatt-Informationen verhandeln Kengeters Verteidiger mit der Staatsanwaltschaft darüber, das Verfahren gegen ihn einzustellen. Zugleich könnte der Konzern eine Geldbuße zahlen, weil er die geplante Fusion womöglich zu...

 
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