Devisenmanipulation
Behörden ermitteln gegen Barclays

Internationale Aufsichtsbehörden ermitteln in der Schweiz und in Großbritannien wegen mutmaßlicher Devisenmanipulationen. Nun gerät auch die Großbank Barclays ins Visier.
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LondonDie britische Großbank Barclays ist Gegenstand von internationalen Ermittlungen, die sich mit Manipulationen bei Fremdwährungskursen beschäftigen. Barclays kooperiere mit den Aufsichtsbehörden und nehme ihre eigenen Unterlagen der letzten Jahre bis einschließlich August dieses Jahres unter die Lupe, teilte das Institut in London mit. Zuvor hatten die Aufsichtsbehörden in der Schweiz und in Großbritannien Ermittlungen wegen mutmaßlicher Manipulationen aufgenommen.

Am Dienstag hatten Medien berichtet, die britische Großbank Standard Chartered trenne sich von einem wichtigen Devisenhändler. Er habe zuvor für die Schweizer Bank UBS und die britische Barclays-Bank gearbeitet. Ein Sprecher von Standard Chartered wollte die Berichte offiziell nicht kommentieren, dementierte sie aber auch nicht.

Der Devisenmarkt ist seit einiger Zeit in den Fokus der Ermittler gerückt. Behörden in mehreren Ländern untersuchen derzeit, ob Banken den weltweit größten Finanzmarkt beeinflusst haben. Dabei war bisher nicht konkret bekannt, gegen wen ermittelt wird. Zu den größten Akteuren in dem Bereich gehören neben Barclays, die Citigroup, die Deutsche Bank und die UBS.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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