Premium „Dominierend und ideenlos“ Londoner Investor attackiert Commerzbank

Der aktivistische Fonds Petrus Advisers beklagt hohe Kosten bei der Online-Tochter Comdirect. Er fordert Einsparungen und einen Wechsel in Vorstand und Aufsichtsrat. Die Commerzbank weist die Vorwürfe zurück.
Zu teure Dienstleistungen für die Online-Tochter? Quelle: Moment Select/Getty Images
Zentrale der Commerzbank in Frankfurt

Zu teure Dienstleistungen für die Online-Tochter?

(Foto: Moment Select/Getty Images)

FrankfurtMartin Zielke ist zufrieden mit Comdirect. Die Online-Tochter, an der die Commerzbank 82 Prozent hält, erzielte im ersten Halbjahr eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von 17 Prozent. Davon wagt der von Zielke geführte Mutterkonzern nicht mal zu träumen. Doch aus Sicht des Comdirect-Großaktionärs Petrus Advisers bleibt die Online-Bank weiter hinter ihren Möglichkeiten zurück. Der aktivistische Investor hat deshalb einen Brief an Zielke geschrieben, der dem Handelsblatt vorliegt.

 

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