Ergo und Generali wollen Altverträge verkaufen
Aufruhr bei Versicherten

PremiumAuf die Ankündigung großer Lebensversicherer wie Ergo oder Generali, alte Verträge verkaufen zu wollen, reagieren Kunden besorgt. In Großbritannien gab es massive Beschwerden. Panik ist jedoch nicht angebracht.

MünchenSie haben es längst getan: Skandia, Basler, Arag oder Heidelberger Leben – kleinere Anbieter aus dem Universum der knapp 90 deutschen Lebensversicherer – gaben ihre Vertragsbestände schon vor Jahren an neu geschaffene, spezialisierte Dienstleister ab. Ein Mix aus Minizinsen, veralteter IT und hohen Verwaltungskosten hatte das Geschäft für die Assekuranzfirmen immer weniger lukrativ werden lassen. Die kleineren sogenannten Run-off-Gesellschaften aber können nach eigener Aussage mit Lebensversicherungen effektiver umgehen, vor allem wegen einer deutlich moderneren IT.

Das öffentliche Interesse an diesen Transaktionen war gering, handelte es sich jeweils nur um Verträge im niedrigen sechsstelligen Bereich. Seitdem im September mit Ergo...

 
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