Euler-Hermes-Studie zu Firmenpleiten
Der lange Schatten des chinesischen Tigers

Premium2016 dürfte die Zahl der Pleiten weltweit stagnieren – eine Trendwende, denn zum ersten Mal seit Jahren gehen die Insolvenzen damit nicht mehr zurück. In Deutschland wird wohl die VW-Krise ihre Spuren hinterlassen.

MünchenZu diesem Schluss kommen die Experten des Kreditversicherers Euler Hermes in einer Studie, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. Im kommenden Jahr werden demnach rund um dem Globus etwa 300.000 Unternehmen insolvent werden. Der Grund dafür: China.

Dort „kam es zu einem Sinneswandel, einem klaren Bekenntnis zur Entwicklung hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft“, erklärt Ludovic Subran, Chefvolkswirt von Euler Hermes. Im Zuge dessen würden instabile Unternehmen nicht mehr weiter unterstützt. „Die chinesische Regierung ist bereit, schwache Unternehmen pleitegehen zu lassen. Das führt zu einer Abwärtsspirale. Diese trifft Unternehmen in China, aber auch Firmen aus Singapur und Hongkong, von wo viele...

 
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