Förderbank
KfW steigert Gewinn im ersten Halbjahr

Die staatliche Förderbank KfW hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr gesteigert. Grund dafür waren Bewertungseffekte und eine weiterhin niedrige Risikovorsorge. Das zweite Halbjahr könnte aber schlechter ausfallen.
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FrankfurtDie florierende Konjunktur, ein optimistischer Mittelstand und der brummende Wohnungsbau sorgen bei der staatlichen Förderbank KfW für gute Geschäfte. Die Förderzusagen stiegen im ersten Halbjahr um drei Prozent auf 27,6 Milliarden Euro, wie die KfW am Montag in Frankfurt mitteilte. „2017 ist ein sehr gutes Förderjahr. Die starke Nachfrage nach Wohnungsbaufinanzierungen und gewerblichen Krediten spiegelt die gute konjunkturelle Lage in Deutschland wider“, erklärte Vorstand Günther Bräunig.

Der Gewinn von Deutschlands drittgrößter Bank nach der Deutschen Bank und der genossenschaftlichen DZ Bank zog in den ersten sechs Monaten auf 801 (2016: 779) Millionen Euro an. Grund dafür waren Bewertungseffekte und eine weiterhin niedrige Risikovorsorge. "Für das Gesamtjahr erwarten wir ein zufriedenstellendes Jahresergebnis, allerdings wird das zweite Halbjahr voraussichtlich hinter dem ersten zurückbleiben", sagte Bräunig.

Weil sie ein höheres Kreditneugeschäft in den kommenden Monaten erwartet, stockte die KfW die von ihr geplante Refinanzierung von 75 auf 75 bis 80 Milliarden Euro auf. Davon hatte das Institut zur Jahresmitte bereits mehr als die Hälfte - nämlich 46,9 (2016: 42,4) Milliarden Euro in der Tasche. 51 Prozent davon nahm die KfW in Euro auf, 39 Prozent in Dollar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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