Folgen der Minizinsen: Volksbanken wollen Dividenden kappen

Folgen der Minizinsen
Volksbanken wollen Dividenden kappen

PremiumMehrere Geldhäuser wollen die Dividende kürzen – und so ihr Eigenkapital stärken. Doch eine geringere Ausschüttung könnte bei den 18 Millionen Mitgliedern für Enttäuschung sorgen. Ein Institut hat daher eine andere Idee.

FrankfurtAus Sicht der Sparda-Bank Baden-Württemberg war dieser Schritt jetzt fällig: Das Stuttgarter Geldhaus, das zu den größten Genossenschaftsbanken in Deutschland zählt, will die Dividende kürzen. 3,5 Prozent sollen die Anteilseigner für das Jahr 2015 bekommen – statt bisher 5,6 Prozent.

Es ist die erste Dividendensenkung seit mehr als 30 Jahren. Mit dem Gedanken hatte die Sparda-Bank bereits gespielt, in der Hoffnung auf eine Zinswende jedoch darauf verzichtet. „Aber jetzt zeichnet sich ab, dass die Nullverzinsung am Kapitalmarkt noch eine ganze Zeit lang läuft“, sagte Vorstandschef Martin Hettich kürzlich. Die Entscheidung habe „weniger etwas mit der aktuellen Ertragslage als vielmehr...

 
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