Fosun-Chef Guangchang
„Wir sind große Deutschland-Fans“

PremiumEr gilt als Warren Buffet Chinas: Guo Guangchang. Im Interview spricht der Chef des Finanzinvestors Fosun über seine Strategie, Zukäufe in Deutschland, Ärger mit der BHF-Bank und die Turbulenzen an den heimischen Börsen.

Der 48-Jährige zählt zu den ungewöhnlicheren Managern. Bevor sich der chinesische Finanztycoon der Wirtschaft widmete, studierte er erst einmal Philosophie. Das traditionelle chinesische Schattenboxen Tai Chi und die damit verknüpften Werte sind sehr wichtig für den Chef des größten privaten Konglomerats der Volksrepublik. Und er will seine Begeisterung weitergeben. Den Handelsblatt-Redakteuren verspricht Guo, sie mit seinem Tai-Chi-Meister zusammenzubringen, sobald sie einmal in Schanghai sind.

Mit ihrer Investmentstrategie haben Sie sich den Spitznamen „Warren Buffett von China“ erworben. Passt der Name?
Ich würde mich eher als Schüler von Warren Buffett bezeichnen. Man könnte uns vielleicht mit seiner Holding Berkshire Hathaway vergleichen,...

 
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