Geldwäschevorwürfe
Südkorea prüft HSBC und Standard Chartered

Die südkoreanischen Behörden wollen Niederlassungen der britischen Banken HSBC und Standard Chartered unter die Lupe nehmen. Die Banken stehen wegen Geschäften in Iran und Mexiko unter dem Verdacht der Geldwäsche.
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SeoulDie südkoreanischen Behörden wollen wegen der Geldwäschevorwürfe gegen die britischen Banken HSBC und Standard Chartered die Niederlassungen der beiden Unternehmen genauer untersuchen. Bei den stichprobenartigen Kontrollen solle geprüft werden, ob die Banken verdächtige Transaktionen den Behörden gemeldet hätten, teilte die südkoreanische Finanzaufsicht am Donnerstag mit. Aus Kreisen der Behörde verlautete, die Kontrollen würden wohl noch im August stattfinden. Sprecher von HSBC und Standard Chartered kündigten an, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.

Eine New Yorker Aufsichtsbehörde hatte Standard Chartered vorgeworfen, fast zehn Jahre lang trotz Sanktionen Transaktionen mit dem Iran abgewickelt zu haben. Die Bank erklärte daraufhin, dass sie sich nichts vorzuwerfen habe.

HSBC wird verdächtigt, Milliardensummen etwa aus Mexiko transferiert zu haben, ohne die Herkunft des Geldes sorgfältig genug überprüft zu haben. Behörden warnten das Institut, dass derartige Beträge nur mit Hilfe des Drogenhandels zustande gekommen sein könnten. HSBC hat inzwischen Fehler eingeräumt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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