Generali: Intesa-Avance unerwünscht

Generali
Intesa-Avance unerwünscht

PremiumDie italienische Bank Intesa Sanpaolo will den größten Versicherer des Landes Generali kaufen. Wettbewerber wie Allianz oder Axa halten sich zurück. Zu groß die Gefahr, in ein inneritalienisches Ränkespiel zu geraten.

Frankfurt, RomDie Nachricht kam, als die meisten Beobachter schon gar nicht mehr damit rechneten. Am Dienstagabend bestätigte das Management der italienischen Bank Intesa Sanpaolo, was seit Sonntag bereits als Gerücht kursierte. Die zweitgrößte Bank des Landes hat Interesse an der größten Versicherung des Landes. Damit bahnt sich in der kriselnden italienischen Finanzbranche ein milliardenschwerer Übernahmekampf an, denn das potenzielle Ziel wehrt sich gegen die unerwünschten Avancen.

Es ist der Schritt, den sich viele für den Versicherungssektor seit langem gewünscht haben. 2017 soll das Jahr der Konsolidierung in der Branche werden. Der ungute Dreiklang aus Niedrigzinspolitik, steigender Regulierung und im...

 
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