Geschäft mit Cyberversicherungen
Zwischen Panik und Euphorie

PremiumNach dem weltweit bisher größten Hackerangriff wittern Versicherer ein großes Geschäft. Doch zugleich fürchten sie die Risiken. Regierung und Bundesbank wollen helfen. Denn gerade in Deutschland besteht Nachholbedarf.

Frankfurt„Nein, tut mir leid“, sagt die Frau vom Telefónica-Kundenservice mit professioneller Freundlichkeit, „leider kann ich gerade nicht in Ihren Vertrag schauen – wir haben hier eine Störung am Computer.“ Das Wort Störung ist indes eine feine Untertreibung. Der spanische Telefonanbieter gehörte ebenso wie der Autohersteller Renault oder britische Krankenhäuser zu den Opfern des bisher weltweit größten Hackerangriffs auf Computersysteme von Konzernen, Behörden und Privatleuten – der schätzungsweise mindestens 200.000 Computer in fast 150 Ländern lahmlegte.

Für viele Firmen ist die Attacke aus dem Netz eine drastische Mahnung vor einer ungewohnten Form der Kriminalität. Für viele große Versicherer sind die...

 
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