Griechenlands Banken
Nach der Krise ist vor der Krise

PremiumDie Krisensymptome nehmen besorgniserregend zu: Sparer ziehen Geld bei den griechischen Banken ab, zugleich steigt die Zahl fauler Kredite. Banker sehen einen Zusammenhang mit den festgefahrenen Gläubigerverhandlungen.

AthenSeit Monaten ringt Griechenland mit seinen Geldgebern um den Abschluss der laufenden Reformprüfung und die Freigabe weiterer Hilfskredite. Auch nach dem Treffen der Euro-Finanzminister vom Montag zeichnet sich keine rasche Einigung bei den Verhandlungen ab. Die Hängepartie wirft die Banken bei der Rückkehr zur Profitabilität zurück.

Das zeigt eine ganze Reihe von Krisensymptomen: Die Bereinigung der Kreditbücher stockt. Zugleich schwinden die Einlagen. Das könnte weitere Kapitalerhöhungen erfordern – womöglich mit Haftung von Aktionären und Gläubigern.

Für Mitte März hat sich Danièle Nouy in Athen angesagt, die Chefin der europäischen Bankenaufsicht SSM. Sie will sich vor allem über die Fortschritte...

 
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