Griechische Banken
Geldhäuser im Sturm von Syriza

PremiumGriechenlands Banken sind seit dem Wahlsieg von Syriza unter Druck. Die Kurse schmieren ab, die Kunden werden unruhig. Alles hängt an Alexis Tsipras: Anfang März könnte gar ein Zusammenbruch des Bankensystems drohen.

AthenAktionäre ergreifen die Flucht, Sparer ziehen ihre Einlagen ab: Griechenlands Banken geraten in schwere Turbulenzen. Der Wahlsieg des radikal-linken Premiers Alexis Tsipras und sein Konfrontationskurs gegenüber den internationalen Gläubigern versetzen viele Bankkunden in Unruhe. Unter den Anlegern geht die Furcht vor einer Verstaatlichung der Geldinstitute um.

In den ersten drei Handelstagen seit dem Wahlsieg der radikal-linken Syriza brach der Bankenindex der griechischen Börse um 44 Prozent ein. Vom Börsenwert der vier großen Institute wurden 11,4 Milliarden Euro ausradiert – ziemlich genau jener Betrag, den die Banken im vergangenen Jahr mit Kapitalerhöhungen eingesammelt hatten. Am Donnerstag erholten sich die Kurse...

 
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