Großbank Lloyds
Großbritannien treibt Anteilsverkauf voran

Mehr als 40 Prozent der Anteile hatte Großbritanniens Regierung während der Finanzkrise an der Großbank Lloyds übernommen. Kostenpunkt: Rund 28 Milliarden Euro. Nun werden die Aktien wieder verkauft – mit Erfolg.

LondonDie britische Regierung hat sich von weiteren Aktien der Großbank Lloyds getrennt. Der staatliche Anteil sei auf knapp zwölf Prozent gesunken, teilte das Londoner Finanzministerium am Freitag mit. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise hatte die britische Regierung mehr als 40 Prozent der Anteile übernommen und das angeschlagene Geldhaus mit 20,5 Milliarden Pfund (heute rund 28,4 Milliarden Euro) gestützt.

Seit September 2013 stößt der Staat die Lloyds-Aktien aber in kleinen Schritten wieder ab. Mit dem jüngsten Verkauf belaufen sich die Einnahmen daraus auf nunmehr rund 15 Milliarden Pfund, wie das Ministerium weiter mitteilte. Damit seien fast Dreiviertel der damals eingesetzten Steuergelder in die Regierungskassen zurückgeflossen.

Die Erlöse aus dem aktuellen Aktienverkauf sollten zum Abbau öffentlicher Schulden eingesetzt werden, fügte das Finanzministerium hinzu. Lloyds strebt im kommenden Jahr die vollständige Rückführung in ein Privatunternehmen an.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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