HSBC
Strafzahlungen lassen Gewinn sinken

Die HSBC hat 2014 wegen Strafzahlungen sowie steigenden Kosten und einem mauen operativen Geschäft deutlich weniger verdient. Die Aktie rutscht nach Bekanntgabe der enttäuschenden Zahlen ins Minus.
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LondonDie britische Großbank HSBC hat 2014 wegen einer Reihe von Strafzahlungen sowie steigenden Kosten und einem mauen operativen Geschäft deutlich weniger verdient. Unter dem Strich sei der Gewinn um 15 Prozent auf 13,7 Milliarden US-Dollar (12,1 Milliarden Euro) gefallen, teilte die Bank am Montag in London mit. Die Erträge stagnierten bei rund 62 Milliarden Dollar.

Experten hatten mit einem besseren Ergebnis gerechnet. Die Aktie rutschte nach Bekanntgabe der Zahlen ins Minus und verlor zuletzt mehr als drei Prozent.

Bankchef Stuart Gulliver ist über das Abschneiden seines Hauses im vergangenen Jahr enttäuscht, sieht aber auch einige Fortschritte im operativen Geschäft. Nach wie vor gebe es aber eine Reihe von Risiken für die Wirtschaft allgemein und die Branche im Speziellen. Da die Bank ihren Sitz in London habe, sei der mögliche Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union die größte Unsicherheit für sein Haus.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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