Hypovereinsbank
„Ausbalanciert und robust“

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Wie die Mutter, so die Tochter

Spürbar sind auf der Gegenseite indes die vor Jahren bereits angekündigten Spareffekte durch die Restrukturierung der Bank. So wurde innerhalb eines Jahres die Zahl der Vollzeitarbeitskräfte noch einmal um mehr als 700 auf jetzt knapp über 14.000 abgebaut. Ausdrücklich bedankte sich das Management deswegen jetzt im Geschäftsbericht bei den Mitarbeitern für „ihre Bereitschaft, Veränderungen mitzutragen und gleichzeitig engagiert den geschäftlichen Erfolg zu gestalten“. Gleichzeitig ging der Dank an die Mitarbeitervertreter. In stets besonders zahlenlastigen Geschäftsberichten finden sich solche Passagen sonst eher selten. Abgeschlossen ist seit dem 31. März dieses Jahres der Verkauf des Bremer Bankhauses Neelmeyer an die Bremer Kreditbank. Ein Jahr vorher wurde der Verkauf schon vereinbart.

Vieles deckt sich bei der HVB mit der Entwicklung bei der Mutter Unicredit in Mailand. Auch sie hatte dank höherer Gebühreneinnahmen, geringerer Belastungen durch faule Kredite und Kostensenkungen zuletzt überraschend viel verdient. Vorstandschef Mustier – seit einem Jahr im Amt - hat zahlreiche Filialen geschlossen und sich unter anderem vom Vermögensverwalter Pioneer getrennt, um die Bilanz der größten Bank Italiens zu stärken. Unicredit hatte davor lange Jahre unter einer chronisch schwachen Kapitaldecke gelitten.
Für den weiteren Jahresverlauf lässt sich das Management der HVB trotz der guten Zahlen nicht aus der Reserve locken. Man gehe davon aus, dass man ein zufriedenstellendes Ergebnis vor Steuern erzielen wird, heißt es. Und dazu: „Angesichts der Geschäftsentwicklung des ersten Jahres 2017 gehen wir weiterhin davon aus, dass das Ergebnis für das gesamte Geschäftsjahr 2017 deutlich über dem Vorjahresergebnis liegen wird“.

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