Infinus-Affäre
Ermittler überprüfen weitere Verdächtige

Wie hoch der angerichtete Schaden ist, bleibt unklar. Bisher sollen acht Mitarbeiter der Infinus-Finanzgruppe 25.000 Anleger falsch informiert und so betrogen haben. Nun ermitteln die Behörden gegen weitere Personen.

DresdenIm Rahmen der Anlage-Betrugsermittlungen gegen die Dresdner Infinus-Finanzgruppe sind weitere Verdächtige ins Visier der Ermittler geraten. Der Kreis der Beschuldigten sei auf zehn erweitert worden, sagte der Dresdner Oberstaatsanwalt Lorenz Haase am Donnerstag. Die „Sächsische Zeitung“ hatte darüber berichtet. Bislang liefen Ermittlungsverfahren gegen acht Beschuldigte, sechs Verdächtige sitzen seit November in Untersuchungshaft. Es geht in dem Fall um insgesamt 400 Millionen Euro, das Geld von rund 25.000 Anlegern. „Wie hoch der Schaden am Ende sein wird, bleibt abzuwarten“, sagte Haase. Derzeit werde dazu ein Gutachten erstellt.

 
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