Internationaler Währungsfonds
Österreich sollte Hypo-Schuldenschnitt überdenken

Österreich will bei der Aufspaltung der Hypo Alpe Adria die Gläubiger zur Kasse bitten. Der Finanzminister ist davon überzeugt, jetzt kritisiert der IWF den Schritt, der sich negativ auf die Bundesländer auswirken würde.
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WienDer Internationale Währungsfonds warnt Österreich vor dem geplanten Schuldenschnitt bei landesgarantierten Papieren der Hypo Alpe Adria. Das Land solle diesen Plan „überdenken“, erklärte der IWF am Dienstag. Zwar hätten die Behörden den Schritt als „Einzelfall“ geplant. Er würde jedoch auch andere ähnliche Garantien österreichischer Bundesländer in Frage stellen, warnte der IWF anlässlich seines jährlichen Berichts. Finanzminister Michael Spindelegger will bestimmte Gläubiger der Hypo Alpe Adria im Umfang von 890 Millionen an den Kosten für den Abbau der Bank beteiligen. Sie sollen ihr Geld nicht wiederbekommen, obwohl die Papiere mit Garantien des Bundeslandes Kärnten besichert sind.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Internationaler Währungsfonds: Österreich sollte Hypo-Schuldenschnitt überdenken"

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  • Österreich sollte Hypo-Schuldenschnitt überdenken.
    Auf keinen Fall. Die Eigentümer und Gläubiger haften und nicht der Steuerzahler. Die Banken-Rettung ist ein Skandal!

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