Italienische Banken: Keine Entwarnung

Italienische Banken
Keine Entwarnung

PremiumÖkonomen und Banker in Italien gehen seit Jahresanfang auf Kuschelkurs und versuchen, Dramatik aus der Situation zu nehmen. Doch dass die Bankenkrise glimpflich ausgeht, ist keineswegs selbstverständlich. Ein Kommentar.

Rom
Es ist auffällig, wie alle Beteiligten versuchen, Dramatik aus der Situation zu nehmen: Die Regierung, Ökonomen und die Banker in Italien, ja selbst die Bankenabwicklungsbehörde der EU gehen seit Jahresbeginn auf Kuschelkurs. Das wird schon wieder, lautet der Tenor, die staatliche Bankenrettung werde schon greifen und der schwache Wachstumspfad des angeschlagenen Landes keineswegs gefährdet.

Der Optimismus ist verständlich nach den kritischen Momenten im Dezember, als das Scheitern einer Marktlösung für die angeschlagene Bank Monte dei Paschi zusammentraf mit der Niederlage für Matteo Renzi bei der Volksabstimmung über eine Verfassungsreform. Staatshilfe und der Rücktritt des Ministerpräsidenten waren die schmerzhaften...

 
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