Italienische Krisenbanken
Wie die möglichen Retter taktieren

PremiumDie Zeit drängt, aber für die beiden italienischen Veneto-Banken gibt es noch keine Lösung. Der Staat fordert Unterstützung von den Großbanken. Doch die Geldinstitute stellen Bedingungen.

RomSolche Probleme müssen schnell gelöst werden, so wie in Spanien bei Banco Popolar und Santander. Dort hat man ja gesehen, dass eine private Lösung funktioniert“, sagt Lorenzo Bini Smaghi dem Handelsblatt. Der Chairman der französischen Bank Société Générale und ehemalige EZB-Banker verfolgt genau das Schicksal der beiden italienischen Krisenbanken aus dem Veneto, die ohne eine private oder staatliche Geldspritze nicht weiter existieren können.

„In Italien wird sehr viel Zeit verloren“, kritisiert er, „eine Marktlösung gibt es nicht und es fehlt die Übereinkunft zwischen privaten und öffentlichen Stellen. Die Banken werden in der Zwischenzeit immer schwächer.“ Wie schon...

 
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