JP-Morgan-M&A-Chef Hernan Cristerna
„Mega-Deals könnten seltener werden“

PremiumDer Co-Chef für das globale Geschäft mit Fusionen und Übernahmen bei JP Morgan spricht im Interview über die Eingriffe der Politik, die Strategie der Chinesen und kurzfristige geopolitische Risiken.

FrankfurtSeit seiner Kindheit ist Hernan Cristerna bekennender Fan von Real Madrid. Den Champions-League-Sieg dieses Jahr in Cardiff feierte der 52-jährige Investmentbanker vor Ort entsprechend lange. Beim Blick auf seine Branche ist er weniger euphorisch.

Herr Cristerna, weltweit nimmt der Protektionismus zu. Was heißt das für das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen (M&A)?
Was wir im Moment an regulatorischen Eingriffen in das M&A-Geschäft erleben, ist sicher beispiellos. Da geht es um mehrere Bereiche: das Kartellrecht, die gesetzlichen Vorgaben bei Übernahmen und die Industriepolitik. Was die Kartellfragen angeht, so sehen wir sehr viel längere Prüfungen und nicht selten gibt es am...

 
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