Kommentar
Wie Josef Ackermann dem Staat entkommt

Das größte deutsche Geldhaus hat viel Spielraum, um selbst härteste Kapitalanforderungen zu meistern. Um staatliche Finanzspritzen zu vermeiden, gibt es verschiedene Stellschrauben.

Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, will sich sein Lebenswerk nicht in den letzen Monaten seiner Amtszeit von der Politik zerstören lassen. Deshalb wird er mit aller Macht versuchen, eine staatliche „Rekapitalisierung“ des größten deutschen Geldhauses zu vermeiden.

„Die Deutsche Bank wird alles tun, dass sie auch dieses Mal kein Staatsgeld braucht“, sagte der Schweizer jüngst in Berlin. Es war eine Kampfansage an die Politik – und eine Selbstverpflichtung, seinen beiden Nachfolgern Anshu Jain und Jürgen Fitschen ein unabhängiges Haus zu übergeben.

Allerdings kommen die Herausforderungen der Aufseher und Politiker zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Offiziell beteuert Ackermann immer wieder,...

 
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