Premium Kommentar zum EZB-Inflationsziel Nötiger Kompass

Das Inflationsziel der EZB von nahe zwei Prozent steht in der Kritik. Die Schwedische Notenbank stellt ihren bisherigen Ansatz bereits infrage. Doch für die EZB gibt es gute Gründe am Ziel festzuhalten. Ein Kommentar.
Geldpolitischer Ausnahmezustand. Quelle: dpa
EZB-Zentrale in Frankfurt

Geldpolitischer Ausnahmezustand.

(Foto: dpa)

Seit Jahren steckt die Europäische Zentralbank (EZB) in einer Art geldpolitischem Ausnahmezustand. Mit fast allen Mitteln versucht sie, wie auch andere große Notenbanken der Welt, das Ziel einer Inflation von nahe zwei Prozent zu erreichen. Seit etwa fünf Jahren liegt die Preissteigerung im Euro-Raum jedoch deutlich darunter. Angesichts des mäßigen Erfolgs stellen Kritiker diese Zielsetzung grundsätzlich infrage. Die schwedische Notenbank liebäugelt jetzt damit, die Inflation in einem Korridor von einem bis drei Prozent halten – um sich mehr Spielraum zu verschaffen. Andere Kritiker plädieren für ein niedrigeres Ziel.

 

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