Kredite für Heimbetreiber
Vorwürfe im Flüchtlingsskandal

PremiumDer spanische Konzern Ferrovial wird beschuldigt, das Leben von Flüchtlingen in australischen Lagern zur Hölle zu machen. Menschenrechtler lasten das indirekt auch dessen Geldgebern an.

CanberraIn Australien wächst der Druck auf internationale Finanzinstitute und Investoren, ihre Geschäftsbeziehung zur spanischen Ferrovial auf Eis zu legen. Der Infrastrukturgigant ist seit Jahresbeginn im Auftrag der australischen Regierung für den Betrieb von Flüchtlingslagern auf der abgelegenen Pazifikinsel Nauru und in Papua-Neuguinea verantwortlich.

In den Lagern werden Asylsuchende festgehalten, die versuchten, per Boot nach Australien zu gelangen. In einer Analyse des australischen Human Rights Law Centre (HRLC) und der Menschenrechtsorganisation „No Business in Abuse“ (NBIA) werden 22 vorwiegend europäische Finanzhäuser gewarnt, durch eine kommerzielle Beziehung zu Ferrovial würden sie ein System unterstützen, das auch von den Vereinten Nationen als...

 
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