LBB-Tochter
Berlin Hyp steckt Abschreibungen gut weg

Bei dem Immobilienfinanzierer Berlin Hyp herrscht Zuversicht. Die Tochter der LBB peilt trotz Griechenland-Abschreibungen im Gesamtjahr ein Ergebnisplus - die Mutter hat ihr Jahresziel hingegen nach unten korrigiert.
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FrankfurtDer Immobilienfinanzierer Berlin Hyp hat die griechische Schuldenkrise im ersten Halbjahr gut weggesteckt. Zwar musste das Institut auf seinen Bestand an griechischen Staatsanleihen knapp sechs Millionen Euro abschreiben, wie es am Mittwoch mitteilte. Doch florierende Geschäfte im Kerngeschäft machten das mehr als wett.

Der Vorsteuergewinn kletterte in den ersten sechs Monaten auf 56 Millionen Euro von 33 Millionen ein Jahr zuvor. Auch im Gesamtjahr peilt die Tochter der Landesbank Berlin (LBB) ein Ergebnisplus an. Die Griechenland-Abschreibungen der Berlin Hyp sind bereits in den 95 Millionen Euro an Wertberichtigungen enthalten, die die LBB zu Wochenbeginn ausgewiesen hatte. Die Mutter kassierte wegen der Belastungen ihr Jahresziel. Bei der Berlin Hyp dagegen überwiegt die Zuversicht - dank der Erholung auf den Immobilienmärkten.

„Insgesamt war eine anziehende Nachfrage nach gewerblichen Immobilienfinanzierungen zu beobachten“, hieß es im Zwischenbericht. Das Neugeschäft weitete sich auf 1,4 (Vorjahreszeitraum: 1,0) Milliarden Euro aus. Auch die Berlin Hyp sprach von „auskömmlichen“ Zinsen. Ähnlich hatte sich bereits der Wiesbadener Konkurrent Aareal Bank geäußert. Dagegen steckt der große heimische Konkurrent Eurohypo noch immer in der Krise.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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