Lebensversicherer
Swiss Life schrumpft im Heimmarkt

Die Prämieneinnahmen von Swiss Life sind um zwei Prozent gesunken. Grund dafür seien schwächere Geschäfte im Heimatmarkt. Der Lebensversicherer hat bereits neue Pläne: Er will durch andere Geschäftszweige wachsen.
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ZürichDer größte Schweizer Lebensversicherer Swiss Life ist verhalten ins Jahr gestartet. Die Prämieneinnahmen sanken um zwei Prozent auf 6,54 Milliarden Franken (sechs Milliarden Euro), wie der Konzern aus Zürich am Mittwoch mitteilte. Geschuldet ist dies vor allem dem schwächeren Geschäft im Heimatmarkt, der rund 70 Prozent zu den Prämien beiträgt.

Das Unternehmen fährt seit einiger Zeit das klassische Lebensversicherungsgeschäft zurück, weil im aktuellen Niedrigzinsumfeld kaum ansprechende Renditen zu erzielen sind. Wachsen will Swiss Life vielmehr in der Vermögensverwaltung und im Dienstleistungsgeschäft: Die Kommissions- und Gebührenerlöse wuchsen von Januar bis März um drei Prozent auf 340 Millionen Franken. Gewinnzahlen veröffentlicht der Konzern nur zum Halbjahr und am Jahresende.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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