Leserfragen zur Hauptversammlung
Was will Deutschland von der Deutschen Bank?

Die Deutsche Bank lädt zur historischen Hauptversammlung, nach der ein neuer Aufsichtsratschef und eine Vorstands-Doppelspitze ins Amt kommen. Wir sammeln Fragen der Handelsblatt-Leser - die Bank antwortet.
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DüsseldorfDie Deutsche Bank steht wie kaum ein anderes Geldhaus im Dauerfeuer der öffentlichen Kritik: Hohe Gehälter für Vorstände, indirekte Finanzierung von Streubomben-Produzenten, der Vertreib verquerer Swap-Finanzprodukte und ungerechte Behandlung von Immobilienbesitzern, deren Häuser zwangsgeräumt werden. Das Spektrum an Vorwürfen gegen die Bank ist groß.

Fünf Bonusfragen für Leser

Auf der Hauptversammlung des Instituts am 31. Mai stellen sich der scheidende Vorstandschef Josef Ackermann und der ebenfalls scheidende Aufsichtsratschef Clemens Börsig den Aktionären. Dutzende Fragen werden auf dem Podium beantwortet werden, doch Fragen dürfen dort nur Aktionäre. Für die Leser von Handelsblatt Online haben wir fünf Bonusfragen ausgehandelt. Schicken Sie uns über das unten stehende Formular Ihre Frage an die Deutsche Bank. Helfen Sie uns herauszufinden: „Was will Deutschland von der Deutschen Bank?“

Wir werden aus Ihren Reaktionen eine Auswahl treffen und der Deutschen Bank zur Beantwortung vorlegen. Spätestens zum Auftakt der Hauptversammlung veröffentlichen wir die Antwort auf die Bonusfragen.

Wenn ich Deutsche Bank-Chef wäre - Versuchen Sie sich am „Bank-O-Mat“

Und wenn Sie selbst ausprobieren wollen, wie Sie auf gewisse Herausforderungen als Chef der Deutschen Bank reagieren würden, probieren Sie unser kleines Spiel aus. Zeigen Sie uns, dass Sie der beste Deutsche Bank-Manager wären.

Die Probleme der Deutschen Bank

Außerdem können Sie in einer Serie lesen, mit welchen Problemen sich Deutschlands größtes Geldhaus derzeit herumschlägt. In sieben Teilen könnten Sie unter anderem etwas über den Konflikt zwischen Privatkundengeschäft und Investmentbanking der Bank erfahren oder das Verhältnis zur Politik seziert sehen. Den Auftakt macht ein Beitrag zur Aktie des Geldhauses, deren Kursentwicklung bei weitem nicht das einhalten konnte, was Vorstandschef Ackermann sich vorgenommen hatte.

Bereits erschienen sind:

Teil 1 - Wie Jo Ackermann die Deutsche Bank halbierte
Teil 2 - Angst vor dem Durchmarsch der Investmentbanker
Teil 3 - Gerichtsprozesse sind die größte Baustelle
Teil 4 - Die böse Bank
Teil 5 - „Da gehen bei mir alle Alarmglocken an“
Teil 6 - Ackermanns einsamer Abgang
Teil 7 - Ackermann kann Kritiker nicht zufriedenstellen

Martin Dowideit, Leiter Digitales, Handelsblatt.
Martin Dowideit
Handelsblatt / Leiter Digitales

Kommentare zu " Leserfragen zur Hauptversammlung: Was will Deutschland von der Deutschen Bank?"

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  • Die Politik muss da regulieren und Max Otte und Co. müssen die Konzepte dafür ausarbeiten - Scoach, Eurex und wie sie alle heissen sind reine Wettbörsen und werden volkswirtschaftlich nicht unbedingt gebraucht.
    Noch ein anderes Thema sind die Fließband - Praktikanten/Werksstudenten Geschichten in der gesamten DAX Branche. Laufen sie mal durch FFM City - die Hälfte der jungen Business Clowns arbeitet für 800 bis 1000 Euro im Monat und ist Megastolz für Coba, Deutsche zu arbeiten.
    6 monatelang hohe Miete zahlen und danach gibts eh keinen Job - aber ein tolles Fließbandzeugnis.

    So sieht die "Karriere" der jungen Generation aus.

  • LOL In was für ein Jahrhundert leben die komischen befragten Menschen in dem Video eigentlich ? Ist ja ganz üble Steinzeit hoch 10 !

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