Libor-Ermittlungen
Deutsche Bank soll halbe Milliarde im Zinshandel verdient haben

Mit Geschäften auf Zinssätze soll das Geldhaus einem Bericht zufolge im Krisenjahr 2008 mehrere Hundert Millionen Euro Gewinn gemacht haben. Doch ausgerechnet Referenzsätze wie der Libor wurden manipuliert.

FrankfurtDie Deutsche Bank soll mit Geschäften rund um Leitzinssätze wie den Libor im Jahr 2008 mehr als 500 Millionen Euro verdient haben. Dies berichtet das „Wall Street Journal“. Das Blatt beruft sich auf interne Dokumente der Bank, die ehemalige Mitarbeiter den Aufsichtsbehörden zuspielten.

Händler von mehr als einem Dutzend Geldhäuser, darunter auch der Deutschen Bank, stehen im Verdacht, durch heimliche Absprachen den Libor beeinflusst zu haben. Aufsichtsbehörden weltweit untersuchen den Skandal rund um die Referenzzinssätze. Einige von dem Skandal betroffene Banken wie die britische Barclays oder die Schweizer UBS haben bereits milliardenschwere Vergleiche mit den Aufsichtsbehörden geschlossen.

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