Londoner Derivategeschäft nach dem Brexit
Frankfurt verliert beim Euro-Clearing an Boden

PremiumDie Mainmetropole fällt im Kampf um das Londoner Derivategeschäft zurück. Während die Deutsche Börse mit sich selbst beschäftigt ist, punktet der Pariser Konkurrent. Doch die Frankfurter glauben, einen Vorteil zu haben.

FrankfurtAm Tag nach dem Brexit-Votum steht Hubertus Väth fast den ganzen Tag auf einer Main-Brücke vor der EZB und gibt Interviews. Der Geschäftsführer der Standort-Initiative Frankfurt Main Finance ist das Gesicht des Finanzplatzes. Seine Botschaft ist klar: Geldhäuser, die nun eine neue Heimat auf dem Kontinent suchen, sind in Frankfurt willkommen.

Auf 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze in Frankfurt hofft Väth wegen des Brexits bis 2021. Und er macht früh klar, was die wichtigste Schlacht im Wettbewerb um Jobs aus London ist: Die Abwicklung von Derivategeschäften, das sogenannte Clearing.

Heute wirkt Väth ernüchtert. „Unsere Ausgangsposition war optimal“, sagt er. „Doch je...

 
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