Millionenwette der Wasserwerke
Leipzig siegt vor Gericht erneut gegen die UBS

PremiumLeipzig muss nicht für die geplatzten Millionenwetten seiner Wasserwerke zahlen, urteilt ein Londoner Gericht. Die UBS muss die Verluste aus riskanten Wertpapiergeschäften in der Finanzkrise selbst tragen.

LondonDas wäre teuer geworden für Leipzig: Die Rechnung belief sich inklusive Anwaltskosten und Zinsen auf 500 Millionen Euro. Doch die Stadt ist noch einmal davongekommen. Ein Londoner Berufungsgericht hat am Montag die Revisionsklage der Schweizer Großbank UBS gegen die Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) abgewiesen. Die Bank muss die Verluste aus riskanten Wertpapiergeschäften in der Finanzkrise selbst tragen.

Die UBS kündigte umgehend Berufung an: Der Supreme Court in London soll das letzte Wort haben. Die Bank sei von dem Urteil enttäuscht, sagte ein Sprecher.

Unter dem internen Codenamen „Projekt Matilda“ hatten UBS-Investmentbanker in den Jahren 2006 und 2007 den Leipziger...

 
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