Monte dei Paschi & Co.
Gentiloni muss Italiens Banken retten

PremiumEuropa schaut gebannt auf Italiens neuen Regierungschef Gentiloni: Der muss die Krisenbank Monte dei Paschi auffangen – doch ihm läuft die Zeit davon. Allerorten geht die Angst um vor einem Aufflammen der Bankenkrise.

Es kommt nicht oft vor, dass Italien durch politische Effizienz auffällt. Das Land hat seit Ende des Zweiten Weltkriegs 63 Regierungswechsel erlebt. Doch Staatspräsident Sergio Mattarella brauchte keine vier Tage, um nach dem Rücktritt Matteo Renzis einen neuen Premier zu nominieren: den bisherigen Außenminister und Renzi-Getreuen Paolo Gentiloni. Die Eile hat ihren Grund. Italien leidet nicht nur unter einer Wirtschafts-, sondern auch unter einer schweren Bankenkrise – Monte dei Paschi braucht fünf Milliarden Euro an frischem Kapital, sonst droht die Insolvenz. Eine funktionierende Regierung in Rom gilt als Voraussetzung dafür, dass die geplante Kapitalerhöhung, wie von der Europäischen Zentralbank (EZB)...

 
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