Müncher Rück
Ausweitung des USA-Geschäfts

Der Versicherer Münchner Rück will mit Übernahmen sein USA-Geschäft weiter ausbauen. Steigende Kosten erwartet das Unternehmen für den Katastrophenschutz.
  • 0

BerlinDie Münchener Rück strebt eine Ausweitung ihrer Geschäfte in den USA an. Eine Option, um die Präsenz auszubauen, seien Übernahmen, sagte Vorstand Torsten Jeworrek der „Financial Times Deutschland“-Ausgabe vom Dienstag.

Dabei gehe es ihm nicht um Zukäufe im klassischen Rückversicherungsgeschäft. Der weltgrößte Rückversicherer halte eher Ausschau nach Unternehmen, die mit der großen Industrie und in Nischen Geschäfte machten - so wie die 2008 übernommene Midland oder die 2009 erworbene Hartford Steam Boiler.

Jeworrek rechnet zudem mit einem Anstieg der Preise für den Katastrophenschutz. So kosteten Erdbeben und Tsunami in Japan den Konzern nach vorläufigen Berechnungen 1,5 Milliarden Euro. „Wir haben die ersten drei Schadenmeldungen im Haus, die bestätigen unsere Modellrechnungen.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Müncher Rück: Ausweitung des USA-Geschäfts"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%