Mutmaßliche Geldwäsche
Ermittler durchsuchen Büros von Credit Suisse

Behörden aus den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien gehen offenbar dem Verdacht auf Steuerhinterziehung und Geldwäsche nach. Die Großbank Credit Suisse will kooperieren. Der Vorgang kommt nicht ganz unerwartet.

ZürichTidjane Thiam hat es nicht leicht. Der Chef der Schweizer Großbank Credit Suisse, der das Institut im Sommer 2015 übernommen hatte, musste seit seinem Amtsantritt eine lange Mängelliste abarbeiten. Dazu zählte ein Rechtsstreit in den USA, den Thiam Anfang dieses Jahres gegen Zahlung von 272 Millionen Franken einstellen konnte. Doch kaum hat der klagegeprüfte Finanzmanager die eine juristische Schlacht abgewendet, steht die nächste bevor.

Steuerbehörden haben Büros der Credit Suisse in London, Paris und Amsterdam durchsuchen lassen. Sie gehen offenbar dem Verdacht auf Steuerhinterziehung und Geldwäsche nach. Hintergrund sind nach Angaben der Ermittler 55.000 verdächtige Konten bei einer...

 
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