Nach jüngsten Terrorakten: Streit um Flüchtlingskonten spitzt sich zu

Nach jüngsten Terrorakten
Streit um Flüchtlingskonten spitzt sich zu

PremiumDass der gestoppte Paris-Attentäter aus einem Flüchtlingsheim in Recklinghausen kam, gibt dem Streit um Bankkonten für Flüchtlinge neue Nahrung. Der Bankenverband fordert strengere Regeln – sie fürchten drastische Sanktionen.

BerlinAm Jahrestag des Anschlags auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ hatte vergangene Woche ein Mann in Paris versucht, in eine Polizeistation einzudringen. Beamte erschossen den Angreifer, der in einem Flüchtlingsheim in Recklinghausen gewohnt hatte. Der Vorfall hat zu einer Kontroverse zwischen Bankern und Politikern um das Zahlungskonto für jedermann geführt.

Das Problem: Theoretisch hätte der Angreifer in Deutschland ein Konto eröffnen können, das möglicherweise der Finanzierung terroristischer Zwecke oder Geldwäsche gedient hätte – davor fürchten sich Banken. Wie sich herausstellte, war der Flüchtling Anhänger der Terrororganisation IS und unter verschiedenen Namen registriert.

„Das Beispiel zeigt sehr deutlich, wo das Problem ist“,...

 
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