Nach SEB-Übernahme
Gewerkschaft wehrt sich gegen Santander-Umbau

Vier Standorte der spanischen Bank Santander sollen künftig zu zweien zusammengelegt werden. Mitarbeiter, die ihre Jobs behalten wollen, wären gezwungen umzuziehen. Die Gewerkschaft fürchtet zudem geringere Gehälter.

FrankfurtDie Gewerkschaft Verdi wehrt sich gegen die Schließung von vier Standorten der spanischen Bank Santander ein Jahr nach der Übernahme der deutschen Filialen der schwedischen SEB. Santander will rund 350 frühere SEB-Angestellte in der Verwaltung zum Jahreswechsel in eine Service-Gesellschaft namens Geoban ausgliedern.

Geoban ist nicht an den Bankentarif gebunden und zahlt nach Angaben der Gewerkschaft geringere Gehälter als branchenüblich. Gut 260 Mitarbeiter sollen bis Ende 2012 von Hamburg nach Recklinghausen sowie von Frankfurt, Ratingen und Mannheim nach Mönchengladbach umziehen, wo diese Dienstleistungsfunktionen konzentriert werden.

„Das Vorgehen der Bank ist zynisch“, sagte der zuständige Verdi-Betreuer Jörg Reinbrecht der Nachrichtenagentur...

 
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