Nach Zockerskandal
Die UBS schasst die nächsten Top-Händler

Nach dem Handelsskandal sind die Chefs des globalen Aktienhandels, Gouws und Bouhara, zurückgetreten. Laut der Schweizer Bank lag in ihren Händen „die Gesamtverantwortung für die effektive Führung des Equity-Geschäfts“.
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FrankfurtBei der Schweizer Großbank UBS rollen nach dem milliardenschweren Handelsskandal weitere Köpfe. Die Bank teilte mit, die beiden Chefs des globalen Aktienhandels, Francois Gouws und Yassine Bouhara, seien zurückgetreten, weil sie „die Gesamtverantwortung für die effektive Führung des Equity-Geschäfts“ trügen. Zuvor hatte bereits Vorstandschef Oswald Grübel die Konsequenzen aus dem 2,3 Milliarden Dollar teuren Alleingang eines Händlers in London gezogen und war zurückgetreten. Sergio Ermotti war für ihn übergangsweise an die Spitze der Bank gerückt.

Der Aktienhandel (Global Equities) soll ab sofort allein von Mike Stewart geleitet werden, der erst vor kurzem von der Bank of America Merrill Lynch zu UBS gewechselt war. Er sollte eigentlich als Co-Chef Bouhara ersetzen, der künftig das Geschäft der Investmentbank in den Entwicklungsländern leiten sollte. Bouhara hatte bis 2010 über zwölf Jahre lang für die Deutsche Bank gearbeitet.

Die Bank hat offenbar weitere Mitarbeiter ausgemacht, denen sie Mitverantwortung für den Skandal zumisst. Beschäftigte - sowohl im Aktiengeschäft als auch in anderen Bereichen - müssen sich auf „geeignete Disziplinarmaßnahmen“ einstellen, wie es in der Mitteilung hieß.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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