„Neubewertung“ des Geschäfts: HDI versichert keine Passagierjets mehr

„Neubewertung“ des Geschäfts
HDI versichert keine Passagierjets mehr

PremiumJede Fluggesellschaft ist gegen Abstürze versichert. Doch die Prämien sinken. Die Talanx-Tochter HDI zieht nun die Konsequenzen und beendet das Geschäft. Der Versicherer musste zuletzt für zwei Unglücksmaschinen aufkommen.

MünchenEs ist ein Geschäft, über das oft geschwiegen wird: die Versicherung von Airlines. Jede Fluggesellschaft ist abgesichert für den Fall, dass eine Maschine abstürzt. Solche Schäden können schnell die 100-Millionen-Euro-Grenze überschreiten, Versicherungen teilen dieses Risiko daher auf. Es gibt immer einen „Pool“ an Firmen, die gemeinsam die Absicherung zusagen. Ein Versicherer steht dafür nun nicht mehr zur Verfügung.

„Wir haben beschlossen, keinen Versicherungsschutz für kommerzielle Airlines anzubieten“, sagt HDI-Global-Chef Christian Hinsch dem Handelsblatt. Aufgrund der jüngsten Ereignisse in den vergangenen Jahren habe man das Geschäft „neu bewertet“, erklärt er. Sprich: Der Versicherer hat einen Schlussstrich gezogen. Der Industrieversicherer zählte...

 
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