Neue Ergo-Strategie
Abschied light von alten Lebensversicherungen

PremiumDas Geschäft mit klassischen Lebensversicherungen ist das Sorgenkind der Branche. Bei der Ergo werden die Kunden nun „eingekapselt“. Das könnte schnell zum Trend werden. Ein Kommentar.

Markus Rieß ist keiner, der unpopuläre Maßnahmen scheut. Dem verdankt der Ex-Manager der Allianz seine neue Position als Chef des Versicherers Ergo. Dort steht der 50-Jährige vor einer Herkulesaufgabe: Seit Jahren verliert Ergo Marktanteile, nicht erst seit dem Sexskandal in Budapest, wo fleißige Vertriebsmitarbeiter für ihre Dienste belohnt wurden.

Wie erwartet geht Rieß nun die Probleme an: Ein massiver Stellenabbau soll die Kosten senken, in neue Produkte und IT-Systeme wird kräftig investiert. Und er stellt sich dem größten Problem der Branche: Dem Geschäft mit klassischen Lebensversicherungen. In Düsseldorf werden die Verträge „eingekapselt“, wie es heißt: Ein Portfolio mit rund 6,5...

 
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