Niedrigzinspolitik
Sparkassen fordern Umlenken der EZB

Der Sparkassenverband DSGV warnt die Europäische Zentralbank vor einem Festhalten am Niedrigzinskurs. Das belaste neben den Sparern auch die Banken. Die Institute spürten die geringen Zinsen bereits in den Bilanzen.

FrankfurtDie deutschen Sparkassen fordern von der Europäischen Zentralbank (EZB) ein baldiges Ende der Politik des billigen Geldes. "Uns muss der Einstieg in den Ausstieg der Niedrigzinsphase gelingen", sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Georg Fahrenschon, am Donnerstag auf einer Bankenveranstaltung der "Börsen-Zeitung". Es gebe gute Anzeichen für eine Entspannung der Euro-Schuldenkrise. Daher könne die EZB allmählich wieder den Krisenmodus verlassen. Das niedrige Zinsniveau belaste die Sparer, verleite Unternehmen zu höherer Verschuldung und könne Staaten in ihrem Reformeifer bremsen. Die niedrigen Zinsen haben zwar die Refinanzierungskosten vieler Institute reduziert, drücken aber auch die Einnahmen, weil die Anlagen...

 
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