Ökonom Francesco Daveri
„Die Märkte wissen ein Rating zu interpretieren“

PremiumDer Wirtschaftswissenschaftler Francesco Daveri von der Mailänder Università Cattolica am Campus Piacenza über die Bankenkrise in Italien und ihre Altlasten, politische Fortschritte und Privilegien der Politiker.

RomAuch wenn die Staatshilfe für die Bankenrettung ein neues Loch in den Haushalt reißt, steht Italien heute besser da als vor fünf Jahren, meint der Ökonom der Mailänder Università Cattolica am Campus Piacenza.

Herr Daveri, welche Folgen hat die Bankenkrise für das immer noch schwache Wachstum in Italien?
Die fehlgeschlagene Lösung des Bankenproblems ist eine große Belastung für die Wachstumsaussichten. Ich nenne ein Beispiel: Im Haushalt 2017 gibt es finanzielle Anreize zur Anschaffung neuer Technologien, die die Wettbewerbsfähigkeit kleiner Unternehmen fördern soll. Aber für die Investitionen sind Kredite notwendig, die fast komplett von den Banken kommen. Es ist ein...

 
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