Ökonom Martin Hellwig
„Sogar US-Hypothekenverbriefungen gelten als ‚liquide‘“

PremiumDer renommierte Ökonom und Bankenkritiker Martin Hellwig hält viele Regeländerungen, die nach der Finanzkrise getroffen wurden, für wirkungslos – und Geldhäuser nach wie vor für unterkapitalisiert. Ein Gespräch.

FrankfurtProfessor Martin Hellwig gilt als Bankenkritiker. Der ehemalige Vorsitzende der deutschen Monopolkommission leitete seit 2004 das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn. Sein Büro wirkt unprofessoral ordentlich – er geht in Pension und räumt auf für seinen Nachfolger Matthias Sutter.

Herr Professor Hellwig, halten Sie Aktien von Banken?
Indirekt ja, weil wir in Börsenindizes investieren.

Würden Sie denn jetzt, zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzmarktkrise und zahlreichen Regulierungsbemühungen, Bank-Aktien empfehlen?
Ich empfehle grundsätzlich keine Aktien von einzelnen Unternehmen. Ich halte mich nicht für so klug, dass ich den Markt schlagen könnte. Aktien einzelner Unternehmen sollte man zur Unterhaltung...

 
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