Pensionsregelungen
BayernLB verliert Prozess

Die BayernLB hat eine empfindliche Schlappe vor Gericht erlitten. Damit auch die Beschäftigten einen Beitrag zur Stützung der Bank leisten, hatte die Landesbank Pensionsversorgungen der Mitarbeiter gekürzt.
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FrankfurtDie BayernLB hat im Streit um Pensionsregelungen für langjährige Mitarbeiter eine empfindliche Schlappe erlitten. Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt gab am Dienstag einer Reihe von Angestellten Recht, die gegen die Umstellung ihrer Pensionsregelung im Jahr 2009 geklagt hatten, wie die Münchner Bank mitteilte. „Aus heutiger Sicht werden wir aufgrund dieser Entscheidung eine einmalige Rückstellung im hohen zweistelligen Millionenbereich bilden müssen.“

Die BayernLB hatte vor drei Jahren im Zuge der Finanzkrise eine vorher beamtenähnliche Pensionsversorgung der Mitarbeiter durch eine abgespeckte Variante ersetzt. Das Geldhaus argumentiert, auch die Beschäftigten hätten einen Beitrag zur Stützung der Bank leisten müssen, die damals vom Land mit Milliarden vor dem Aus gerettet wurde.

Hunderte Mitarbeiter hatten gegen die Umstellung geklagt, über die ersten Fälle wurde nun in Erfurt entschieden. „Die heutige Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts nehmen wir mit Bedauern zur Kenntnis“, erklärte die BayernLB. „Wir werden die schriftliche Urteilsbegründung abwarten und diese gründlich prüfen.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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