Prozess um Swap-Geschäfte der Stadt Pforzheim
„Wir haben uns nicht wie Spieler verhalten“

PremiumNächste Runde im Prozess um Millionenverluste durch Zinswetten der Stadt Pforzheim: Am zweiten Verhandlungstag äußern sich die Angeklagten. Die frühere Oberbürgermeisterin will von den Risiken nichts gewusst haben.

MannheimHätten die beiden JP Morgan-Banker auf ihre frühere Aussage gewettet – sie hätten wohl verloren. Noch 2007 vertraten sie die Auffassung, dass Zinsderivate keine Spekulationsgeschäfte seien. Die Stadt Pforzheim kaufte Derivate von ihnen – und war 2008 plötzlich um rund 57,5 Millionen Euro ärmer.

Nun sitzen die Banker mit der damaligen Oberbürgermeisterin Christel Augenstein (FDP), ihrer früheren Kämmerin Susanne Weishaar und ihrem ehemaligen Stellvertreter Konrad Weber vor dem Mannheimer Landgericht. Sie sollen der Untreue, die die Staatsanwaltschaft den Stadtverordneten wegen der Geschäfte vorwirft, Beihilfe geleistet haben. Am zweiten Prozesstag eröffnet Richter Andreas Lindenthal die Sitzung nicht mehr im Hauptsaal,...

 
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