Radikalkur bei Deutscher Bank
Blut, Schweiß und Jobabbau

PremiumNeu-Chef John Cryan greift durch. Der Brite verordnet dem Institut Bescheidenheit – und zeigt mit einem umfangreichen Stellenabbau und dem Dividendenausfall Härte. Bei den Aktionären kam Cryans Debüt nicht gut an.

FrankfurtDer Dreiklang von „Blut, Schweiß und Tränen“ ist oft zitiert worden. So hat Premier Winston Churchill die Briten 1940 im Zweiten Weltkrieg zum Durchhalten ermuntert. Selten aber hat das Zitat besser gepasst als zur Situation bei der Deutschen Bank.

Dort hatte John Cryan, 54, nach vier Monaten harter interner Kärrnerarbeit seinen ersten öffentlichen Auftritt – und hielt es genau wie sein berühmter verstorbener Landsmann mit dem Motto: „blood, sweat and tears“. Der Finanzmanager redete, in perfektem Deutsch, Tacheles. Die Bank habe zu sehr auf „kurzfristige Ziele“ geschielt, hieß es, sie sei viel zu komplex und müsse sich „wieder...

 
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