Raiffeisen Bank
Russland-Tochter erwartet 2015 trotz Finanzkrise Gewinn

Die Russland-Tochter ist der wichtigste Ertragsbringer der Raiffeisen Bank International. Auch im Jahr 2015 soll sie einen Gewinn erwirtschaften – auch wenn das „zweifellos schwieriger“ wird als 2014.
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WienDie Raiffeisen Bank International (RBI) erwartet in Russland im laufenden Jahr trotz der dortigen Wirtschaftskrise einen Gewinn. 2015 werde aber „zweifellos schwieriger“ als das vergangene Jahr, da sich die Rezession und die Rubel-Abwertung bemerkbar machten, sagte Bankchef Karl Sevelda am Mittwoch auf der Aktionärsversammlung.

2014 hatte das Institut in Russland unter dem Strich einen Gewinn von 340 Millionen Euro eingefahren. Die Russland-Tochter war noch immer der mit Abstand wichtigste Ertragsbringer für das Institut.

Gesamtfläche: 17.098.200 qkm
Einwohner: 143,3 Millionen (Stand: 2013)
Staatsform: Präsidialrepublik
Hauptstadt: Moskau

Mitgliedschaften: G8, G20, GUS, OSZE, Uno
Währung: 1 Rubel (Rbl) = 100 Kopeken

Gasproduktion: 654,5 Milliarden Kubikmeter (Stand: 2102)
Erdölproduktion: 517,9 Millionen Tonnen(Stand: 2102)
Rohstoffe: Erdgas, Erdöl, Kohle, Torf, Palladium, Platin, Rhodium, Bauxit, Kobalt, Kupfer, Diamanten, Gold, Eisenerz, Glimmer, Nickel, Zinn

Inflationsrate

von 2004 bis 2014* (gegenüber dem Vorjahr) in Prozent

Wichtigste Importländer

im Jahr 2012, in Prozent

Haushaltssaldo

von 2004 bis 2014 in Relation zum Bruttoinlandsprodukt(BIP)*

Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts

von 2004 bis 2014 (gegenüber dem Vorjahr)

Auf Konzernebene konnte Sevelda einen Verlust erneut nicht ausschließen. Der RBI-Chef begründete dies vor allem mit den Restrukturierungskosten von insgesamt 550 Millionen Euro, von denen einen Großteil im laufenden Jahr anfallen werde. 2014 hatte das Geldhaus erstmals einen Verlust geschrieben und für das Jahr erstmals keine Dividende ausgeschüttet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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