Rainer Neske
Der Wertvolle

PremiumDer Deutsche-Bank-Manager verlässt seine berufliche und emotionale Heimat. Er konnte den Verkauf der Postbank und den Verlust von 14 Millionen Kunden nicht nachvollziehen – und räumt seinen Posten.

FrankfurtAm Ende sah Rainer Neske im Vorstand der Deutschen Bank keine Zukunft mehr. Viele Verbündete hatte der Privat- und Firmenkundenchef im obersten Führungsgremium ohnehin nicht mehr gehabt. Doch mit seiner Opposition gegen die geplante neue Strategie, die den Verkauf der Postbank vorsieht, war der Westfale zum Schluss isoliert.

 Einsamkeit in der obersten Führungsetage war der 50-jährige Deutschbanker seit der Machtübernahme der Co-Chefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen vor drei Jahren zwar gewohnt. Doch es kratzte zu sehr am Stolz des  Bankers, dass sein Herrschaftsgebiet der vergangenen zwölf Jahre durch den neuen Kurs halbiert werden soll: Mit der...

 
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